Hindu Tempel.

Zugegeben, von Donnerstag bis Sonntag mal eben nach Indien fliegen klingt nicht besonders clever, weil man sich die meiste Zeit davon auf Flughäfen, Bahnhöfen oder im Hotel aufhällt und nicht wirklich viel vom Land sieht. Das nächste Mal muss mindestens eine Woche mehr drangehängt werden.

Zu unserer ersten Reise in das Land des Currys und der tausend Religionen konnten wir zumindest erste starke Eindrücke sammeln und neue Freundschaften schließen.

Fast 3000 Menschen zum Rotary International District Treffen Chennai

Anlass unserer Reise, war das Jahrestreffen des Rotary Districs von Chennai. Rotary International ist die Dachorganisation der Rotary Clubs. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnützige Projekte voranzubringen und leben den selbstlosen Servicegedanken. Selbstverständlich ist der Club auch zum Netzwerken geeignet, denn die meisten Mitglieder setzen sich aus Führungspersönlichkeiten aller Ebenen zusammen. Die Bühne war gewaltig groß. Wie immer lieben Kinder die Roboter. Ohne Berührungsängste wurde „Hi Fives“ und Kitzel-Atacken verteilt.

Die Ruhe vor dem Sturm.

Zwei Welten treffen aufeinander.

Die goldenen Kollegen aus Budapest trainieren geringfügig mehr mit Gewichten als wir.

Größer als das Roboterspielzeug zu Hause: Maschinenmenschen aus Berlin

Showtime!

Indien: so groß, so vielfältig, so anders

Das Leben spielt sich auf der Straße ab und es gibt immer etwas zu sehen. Überall trifft man Menschen. Stets freundlich, interessiert und zum Scherzen aufgelegt. Auch wenn die Organisation der Visa und die Abfertigung am Flughafen das deutsche Verständnis für Effektivität kurz druchschüttelt, so ist es doch beruhigend, dass der Spruch „Andere Länder, andere Sitten.“ immer noch gilt. Zeit spielt in Indien eine untergeordnete Rolle und so lässt man es ruhig angehen.

Kommt nicht in den Kochtopf sondern als Punkt auf die Stirn. (Ich habe nachgefragt)

Was bedeutet das indische Kopfwackeln?

Was mich anfangs irritiert hat, ist das typisch indische Kopfwackeln, dass man als Europäer schnell mit einem „Nein“ deuten könnte. Als ich den Kokosnussverkäufer fragte, ob er uns 2 seiner Früchte verkaufen könnte, lächelte er mich an wackelte mit dem Kopf. Ich dachte kurz: „Ok, na dann eben nicht.“ Als wir schon weiter gehen wollten, fing er an die Nüsse vorzubereiten. „Ok, dann eben doch.“

Auf dem Rotary-Treffen habe ich einen Inder gefragt, was das wackeln nun bedeutet. Er meinte: „Nothing, it’s just shaking head.“ was mich wiederum vermuten lässt, dass viele sich dieser Körpersprache nicht bewusst sind oder nicht genau wissen, warum sie es machen.

Meistens bedeutet es „Ja“, „Vielleicht“ oder „Ich habe dich verstanden (akustisch)“. Genausogut kann es aber auch ein „Jaja“oder ein „Ich habe keine Ahnung, von was Du gerade sprichst, aber es es ist unhöflich Dir das zu sagen.“ heißen.

Direkt „Nein“ zu sagen, ist auch unhöflich und so wählt man den indirekten Weg. Versucht also zwischen den Zeilen zu lesen. (-;

Spass muss sein!

Robo-Kumpel.

Immer wieder gern: Kokosnüsse.

Zum Scherzen aufgelegt.

Curry, Tee und „Sweet Saunf“

Selbstverständlich habe ich Curry und Tee mitgebracht. Wer also mal auf ein Tässchen vorbeikommen möchte, ist herzlich eingeladen. Unsere neuen Freunde Ben und Alex habe uns ein indisches Festmahl serviert mit so vielen veschiedenen Geschmacksrichtungen, dass ich nicht mehr genau weiß, was es alles war.

Obwohl, an eine Komponente erinnere ich mich schon: „Scharf“. Hier geht man mit schwarzem Pfeffer grosszügig um. Nach dem Essen wird an Stelle von Kaugummi, eine kleine hübsche Holzchachtel mit hellen und bunten Granulat gereicht. Das wird, wie die komplette Mahlzeit, mit Händen gegessen und sorgt für frischen Atem. Ich habe mir später noch eine Packung gekauft: „Sweet Saunf“ besteht aus Fenchel, Zucker und Menthol. Mentos, Du kannst einpacken.

Nur Original mit auf dem Bananenblatt.

Vielen Dank an Ben und Alexander für die Einladung.

Danke an Ben und Alexander von Globalmediabox.

Lust auf mehr?

Pantomime und Walking Acts sind auf der ganzen Welt beliebt weil Sprachen keine Hürde darstellen. Schaut Euch an, wie auch auf Eurer Veranstaltung die Maschinenmenschen rocken können. Klickt einfach hier.