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Foto: Ryan McGuire

Nur wer sich weiterentwickelt kann zu den Besten gehören 

Das neue Jahr ist noch gar nicht so alt und die guten Vorsätze sind schon blass geworden. Pünktlich zum 1. Januar schnellt die Anzahl der Verträge für Fitnessstudios in die Höhe. Es ist einfach für einen kurzen Moment ein Ziel zu puschen, doch langfristiger Erfolg stellt sich nur ein, wenn wir regelmäßig an uns arbeiten.

Die Konkurrenz schläft nicht. Hier sind 11 Tips, wie es die Profis machen:

1. Engagierte Dich in der Branche

Das Internet und die soziale Medien machen es möglich was vor Jahren noch undenkbar war. Jeder Eventplaner kann sich mit Spezialisten aus seinem Bereich austauschen. Sei es über Blogs (wie dieser hier) oder Foren. Professionelle Eventplaner holen sich nicht nur Anregungen sonder können auch eigene Problemstellungen diskutieren.

Wer aktiv an dieser Community teil nimmt knüpft schnell gute Kontakte und bliebt im Stoff. Hier geht es zu den 16 beliebtesen Aritkeln auf diesem Blog

2. Übung macht den Meister

Zielgerichtetes Üben Foto: Mischelle

Zielgerichtetes Üben

Das Meiste lernt man in dem man eine Sache praktisch umsetzt. Nur so stösst man auf echte Probleme, die es zu lösen gilt. Der Journalist Malcolm Gladwell stellte unlängst die Theorie auf, dass es 10.000 Stunden braucht um in einer Disziplin Experte zu werden. Dabei ist nicht die Zeit allein entscheidend sondern die Art und Weise des Trainings. Versucht in mehrere Facetten der Eventplanung Einsicht zu erhalten und holt Euch aktives Feedback. „Zielgerichtetstes Üben“ ist das Zauberwort.

Feilt an Euren Fähigkeiten. Arbeitet in verschiedenen Positionen großen und kleinen Firmen für unterschiedliche Arten von Events. Oder stellt einfach selber eine Veranstaltung auf die Beine.

3. Belest dich (über den Tellerrand hinaus)

Lies Bücher, Fachmagazine  und Blogs

Lies Bücher, Fachmagazine und Blogs

Wer ein guter Eventplaner sein möchte muss viele Fähigkeiten beherrschen. Da bleibt es nicht aus sich in Themen einzuarbeiten, die auf den ersten Blick nicht ins Kerngeschäft gehören. Neue Trends entdeckt man nur, wenn man sich mit den verschiedensten Themen beschäftigt. Sei es im Bereich Locations, Catering oder neue Walkacts. Blogs und Branchenmagazine sind wichtig. Aber auch das eine oder andere Fachbuch sollte in die Auswahl fallen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Jemand, der sich mit der Problematik auskennt hat viel Zeit und Energie aufgebracht und einzelne Punkte zusammengefügt. Das kann ein schneller Blogartikel nicht in dieser Tiefe leisten.

4. Benutze Hilfsmittel im rechten Maß

Werkzeuge tools

Apps und andere elektronische Hilfsmittel sind Fluch und Segen zugleich. Sie helfen uns Events effektiver zu planen und durchzuführen – Verleiten aber gleichzeitig zum Prokrastinieren. Oft genug beschäftig man sich mit dem Werkzeug mehr als mit dem eigentlichen Problem. Deshalb hinterfragt Eure Hilfsmittel immer wie viel Zeit oder Geld ihr dadurch spart. Jedes Tool gibt uns einen Nutzen – aber auch Nachteile. Nehmen wir zum Beispiel Facebook. Wir können uns mit Menschen verbinden aber es stiehlt uns auch eine Menge Zeit. Twitter und Facebook sind schlechte Hilfmittel für die professionelle Weiterentwicklung.

5. Reflektiere

Auch in diesem schnelllebigen Geschäft muss man sich die Zeit nehmen und über die eigenen Entscheidungen nachdenken. Holt Euch aktiv Feedback und besprecht die einzelnen Elemente mit Eurem Team und Kunden. Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Welche Leistungen wurden nur durchschnittlich bewertet? Ruht Euch nicht auf dem Lob aus: „Hast du gut gemacht!“. Das ist umkonkret. Fragt nach, was besonders gut angekommen ist und gebt dieses Feedback auch konkret an Euer Team weiter.

6. Finde Lösungen, keine Probleme

Die Hauptaufgabe eines Eventplaners ist die Lösung der Kundenprobleme. Oft kommen Anfragen oder Vorschläge von denen wir aus Erfahrung wissen, dass sie schlecht funktionieren. Wir müssen dies dem Kunden erklären und gut argumentieren. Doch die reine Belehrung, warum etwas nicht funktioniert hilft dem Kunden nicht weiter. Schlagt einen besseren Weg vor.

7. Geh selber auf Veranstaltungen

Wer viel schreibt muss viel lesen und wer viele Events organisiert sollte auch viele fremde Events besuchen. Ihr werdet automatisch nach dem „Wie“ und „Warum“ schauen. Andere Eventplaner haben die selben Probleme wie Ihr, deswegen kann man sich gut deren Lösungswegen anschauen. Wie hättet Ihr es gelöst?

8. Probier neue Dinge

„Never change a running system“ ist eine der meist missverstandensten IT Empfehlungen und stammt von dem Sportweisheit: „Never change a winning team“. Jeder gute Trainer weiß das, aber er weiß auch, dass dies nur einen bestimmten Zeitraum stimmt. Denn nach einer Weile gewinnt das Team eben nicht mehr. Die Aufgabe eines Trainers ist es sein Team zu Entwickeln. Eure Aufgabe ist es Euch zu entwickeln. Das passiert nicht dadurch, dass man seine Masche durchzieht, wie eh und je.

Trends ändern sich, die wünsche der Kunden auch. Was vor 10 Jahren richtig war kann mit Sicherheit nicht mehr 1zu1 übernommen werden. Ihr wollt ja besser werden.

9. Hinterfrage Deine Eventplanung

Egal ob Ihr Eure eigenen Events plant oder auf fremden Events seid. Oft sollte man sich die Frage stellen: „Warum wurde dieser Weg gewählt.“ Wenn als Antwort nur „Das haben wir schon immer so gemacht“ kommt, ist dringend eine Denkpause nötig. Es gibt nie nur einen Weg. Die richtige Argumentation ist nicht nur für den Ablauf wichtig, sondern hilft vor allem Kunden, die verschiedenen Etappen eines Events zu erklären. Gerade wenn es um die Kosten geht, solltet Ihr genau wissen warum ihr Euren Weg gewählt habt und wo die Vorteile liegen.

10. Vereinfache Abläufe

Minuziös geplante Abläufe machen ein Event sicherer – bis etwas unvorhersehbares passiert. Dann muss der komplette Plan über den Haufen geworfen werden. Man kann viele Situationen ins Kalkül nehmen aber auf alles ist man nie vorbereitet. Deswegen sollten Abläufe einfach gehalten – aber von fähigen Mitarbeiter ausgeführt werden. Diese können improvisieren und das kann man nur schwer üben.

11. Pass auf Dich auf

Halte Dich fit. Foto: varun suresh

Halte Dich fit

Nur ein fitter Eventplaner ist ein guter Eventplaner. Achtet auf Euch! Schlaf ist das neue Statussymbol und bringt Euch die Leistung, die Ihr benötigt. Wer die Nächte durcharbeitet und kaum Pausen hat, macht etwas falsch. Entweder könnt Ihr schlecht delegieren oder setzt die Prioritäten falsch.

Was man in seinen frühen 20er Jahren noch wegsteckt fällt jemanden mit Mitte dreißig schon nicht mehr so leicht. Zehn Jahre später fällte das noch schwerer. Sport, Ernährung und ein gesundes Sozialleben neben der Arbeit sind 3 Punkte über die man im Kopf behalten sollte.

Fazit:

Eventplanung und stressig und man hat das Gefühl, dass man nur noch Brände löscht. Nehmt Euch Zeit für Eure Entwicklung und plant die Zeit Aktiv in Euren Wochenplan ein. Wer sich regelmäßig ein paar Stunden freihält hat nicht nur Zeit zum Nachdenken sondern auch über ein Jahr auch eine Menge Wissen angehäuft.

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Titelfoto: Ryan McGuire, 2.Foto: Mischelle CC BY-SA 2.0, 3. Foto: amanda tipton, 4. Foto: Phil CC BY-SA 2.0 5. Foto: varun suresh cc

Fotos stehen unter CC BY-SA 2.0