Der Begriff Site-specific wird für Performances und Kunst in einem ortsspezifischem Zusammenhang verwendet. Der Begriff wurde vor allem vom amerikanischen Installationskünstler Robert Irwin (geboren 1928) benutzt und differenziert. Die Bewegung erlebte in den späten 70gern einen Höhepunkt und hat bis heute nichts an ihrem Reiz verloren.

IBA Local Heidelberg: Spaziergang mit anderem Blickwinkel

Spaziergang in vertrauter Umgebung

IBA_LOCAL No.6

Proben und Planung vor dem Auftritt

Die Kostüme werden vorbereitet

Auftakt: „Hereinspaziert, kommen Sie näher.“

Rocco beginnt

Die Künstler bearbeiten die Skulptur…

… und lassen die Zuschauer selber zum Kunstwerk werden

Abgang mit Zeitlupenlauf in der Luft

Die IBA – Internationale Bauausstellung – in Heidelberg läd regelmäßig zum Spaziergang „IBA_LOCAL“ ein. Bei einem geführten Rundgang stellen verschiedene Redner Details der Stadt und Stadtentwicklung vor.

Neben interessanten Vorträgen gibt es auch immer ein kleines kulturelles Highlight.  Für die sechste Ausgaben erhielten unsere Nonverbalist den Auftrag, im Skulpturenpark am Klinikum eine ortsbezogene Performance zur kreieren. Die Skulpturen sollten dabei einbezogen werden.

Bevor die Spaziergänger uns am Skulpturenpark an der Orthopädie antrafen, hatten sie schon ein schönes Stück durch Heidelberg zurück gelegt. Die beiden Stadteile Schlierbach und Ziegelhausen standen auf dem Programm.

Wir wählten die Skulptur „Büste“ von Franz Bernhard, da sie Kraft ausstrahlt und mit dem Gebäude im Hintergrund ein besonders schönes Gesamtbild ergibt. Gut, dass wir einen Tag früher angereist sind. So konnten wir ausreichend proben. Das Publikum haben wir natürlich mit einbezogen.

Performance eingebunden in die Umgebung 

Die Mimen von Metroccolis erarbeiten ein Konzept, das zur Umgebung passt. Ein schönes Beispiel  dafür ist auch unser Auftritt für Red Bull bei dem wir kleine Geschichten zu vorgegebenen Bildern spielten. Wenn Ihr eine Performance wünscht, schreibt mir einfach eine kurze Mail an stefan@pantomime-popkultur.de damit wir die Details besprechen können.

Fotos: Christian Buck, Valentina Meuren und Stefan Wabner