Bernd Hahnke, Pantomime

 

 

 

 

 

 

Im ersten Teil aus “Die Entwicklung der Pantomime in der ehemaligen DDR” von Nadja Rothenburger & Selina Senti, 2010, ging es um die Einführung in die “Szene” und Gruppen. Dort finden sich auch alle DarstellerInnen einzeln aufgelistet. Im nächsten Artikel geht es um Bernd Hahnke.

Pantomime Bernd Hahnke

Eckdaten

1954, Elektronik-Facharbeiter, lebt in Vogelsdorf b. Berlin

Ausbildung/Werdegang

1971-1980 Ausbildung/ Zusammenarbeit mit Volkmar Otte

1973-1991 Engagement am Deutschen Theater Berlin. Darüber hinaus verantwortlicher Lehrer im Pantomime-Ensemble (am Deutschen Theater) für die Fächer Pantomime- Technik und Pantomime- Exercice.

Seit 1991 freiberuflich tätig, Regie und Unterrichtstätigkeiten an verschiedenen Schulen (Teikyo-Universität Berlin, Etage-Berlin).

Seit 2002 Lehrer für Pantomime an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock

Seit 2010 Lehrer an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

Daneben Organisation und Realisierung von Workshops für Pantomime und Maskenspiel insbesondere für Schauspieler, Tänzer, Akrobaten und Clowns.

Einflüsse/Lehrerinnen

Volkmar Otte, Henryk Tomaszewski, Marcel Marceau

Zusammenarbeit

Burkhart Seidemann

Eigenes Werk

Regiearbeiten am Deutschen Theater Berlin:

1982 „Die Verwandlung“

1988 „Mit und ohne Nase“

1992 „Hahnes Schlumper“

1995 „Häckerle“

Er prägte die künstlerische Entwicklung des Pantomime-Ensembles am Deutschen Theater maßgeblich mit. Die Truppe gastierte u.a. in Mexiko, Südostasien, in fast allen Ländern Europas und repräsentierte Berlin auf der Weltausstellung EXPO 92 in Sevilla.

Inszenierungen (als Darsteller)

Hauptrollen:

1977 „Von Kalaf und Prinzessin Turandot“

1980 „Die fremde Haut“

1985 „Orfeus“

1987 „Hanswurst“

(alle Stücke vom Pantomimen-Ensemble am DT siehe bei „Gruppen und Stücke“)

2004 „Robinson“ (Regie: Burkhart Seidemann)