Körpersprache Selbstumarmung

Der Körper sagt mehr über uns Menschen aus als vielen bewusst ist. Es lassen sich Stimmungen, Hierarchien und Gefühle ablesen. Wer genau beobachtet, bemerkt die verschiedenen Signale, die er und andere aussenden. Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten. Stimme, Mimik und Gestik verraten eine Menge über den Gemütszustand einer Person. Man geht davon aus, dass etwa 60% der Kommunikation auf die Körpersprache fallen. Sobald sich zwei Menschen wahrnehmen, verständigen sie sich. Bewusst oder unbewusst. Selbst wenn ich eine Person ignoriere, kommuniziere ich etwas. Der österreichische Soziologe Paul Watzlawick hat einmal treffend formuliert: „Man kann nicht, nicht kommunizieren“. 

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Trotzdem ist es vorteilhaft wenn man negative Signale erkennt und abstellen kann.

 Hier ist die Liste der 12 größten Fallen der Körpersprache.

  1. Verschränkte Arme. Die „Armschranke“ ist ein Zeichen von Verschlossenheit. In manchen Ländern drückt dies auch Provokation aus. Nach dem Motto: „Was willst Du mir schon erzählen.“ An sich sind verschränkte Arme nichts Negatives, Sie symbolisieren, dass die Person zwar zuhören, aber gerade nicht handeln möchte. Besser ist aber immer eine offene Körperhaltung, die mehr Handlungswillen signalisiert.
    Keine gute Idee: verschränkte Arme

    Keine gute Idee: verschränkte Arme

  2. Zu kleine oder keine Gesten. Man kann den eigenen Worten mehr Ausdruck verleihen, wenn man seine Aussagen mit Gesten unterstreicht. Redner, die uns mitreißen, benutzen dieses Mittel. Sie wirken überzeugender. Wer Hände und Arme beim Sprechen benutzt, der unterstreicht nicht nur was ihm wichtig erscheint, er beeinflusst auch seinen eigenen Gedankengang positiv. 
  3. Sich klein machen. Eine zusammengefallene Körperhaltung mit leicht angezogenen Schultern die nach vorne zeigen, so dass der Rücken krumm wird, wirkt unterwürfig. Diese Pose drückt Unsicherheit aus. Wer diese Haltung einnimmt, merkt selber, wie unsicher er sich fühlt. Besser ist eine aufrechte Kopf und Körperhaltung mit leicht nach hinten gezogenen Schultern. Eine gute Übung ist die Vorstellung, dass man am Kopf leicht nach oben gezogen wird, die Körperhaltung wird automatisch aufrechter und präsenter.
  4. Nervositätsspiele. Sei es das Spielen an Haaren, Schmuck oder das Abpellen des Etiketts einer Bierflasche. Bei Unsicherheit suchen sich die Hände etwas zum Ablenken. Diese Nervositätsspiele gilt es, zu vermeiden. Man wirkt auf den Gegenüber sonst hektisch, abgelenkt und kommt nicht so souverän rüber, wie man es eigentlich könnte.