Pantomime Pomerin

Der Pantomime Pomorin aus Osnabrück blickt auf eine lange Bühnengeschichte zurück und hat dabei schon allerhand erlebt. Neben Pantomimestücken bietet er auch Walking Acts wie:

  • “Le mime français”
  • “The british gardener”
  • “Charles Chaplin”
  • “MimeZwo – Das Duo”
  • sowie ein erweitertes Kinder- und ein Straßenverkehrsprogramm

Hier ist ein kleines Interview:

Wie bist Du zur Pantomime gekommen?

Als Kind einer Musikerfamilie haben mich immer schon musische Themen begleitet. Dazu zählten dann
später Ballett, Modern Dance, Jazztanz und Ausdruckstanz… und als dann immer mehr auch
die theatrale Richtung von mir eingeschlagen wurde, kamen zum Theater, unsichtbaren Theater und
Straßentheater auch immer mehr pantomimische Elemente dazu.
Als dann eines Tages ein Cafébetreiber vor meiner Tür stand und eine Aufführung für die Ein-
weihung seines „Altbau-Cafés“ suchte, wurde kurz ausgelotet, ob es ein Gitarren- ein Gesangs-, ein
Theater oder Pantomimenabend werden sollte. Die Entscheidung fiel auf die Pantomimen.
Der erfolgreiche Auftrittsabend bestärket dann in mir das Ziel zur Pantomime.

Auch als Walk Act gefragt

Auch als Walk Act gefragt

Wie gehst Du vor, wenn Du ein neues Stück baust?

Entweder ich entscheide mich über ein Thema an ein Stück zu gehen – oder ich entdecke eine Musik,
die mir so klar einen Atmosphäreteppich bietet, dass diese Musik nur noch „gefüllt“ werden muss.

Im Stück „Eine Handvoll Glück“ in dem ein alleinerziehender Vater eine kurze Begegnung mit seiner
Nachbarin hat, war zunächst die Idee einer Geschichte. Anschließend, nachdem der Verlauf der
Geschichte in meinem Kopf steht, werden die dementsprechenden Musiken gesucht, die ich so gut es geht auf den
Punkt mit der Musik begleite.
Dementsprechend gibt es immer wieder Stellen in den Stücken, an denen ich besonders viel Zeit für
den Musikschnitt verwenden muss.
In der ersten Zeit meiner „pantomimischen Karriere“ habe ich diese Art der Pantomime ganz bewußt
als „Musik-Pantomime“ bezeichnet…und die ersten Jahre auch mit Live-Gitarren-Musik begleiten
lasssen.

Pantomime Pomerin mit einem Gast

Pantomime Pomorin mit einem Gast

Was war Dein kuriosestes Erlebnis auf der Bühne?

Ein Bühnenauftritt für Kinder, den ich mit einer Partnerin gespielt habe, sollte – wie wir das in
dieser Zeit oft gemacht haben – an einer Schule zweimal hintereinander präsentiert werden.
Dummerweise haben wir bei der 2. Aufführung nach dem Anfangsstück bereits einen Teil, der normaler-
weise kurz vor dem Ende stehen sollte, gespielt.
Was folgte, war ein hektisches Absprechen, in den kurzen Momenten des Auf- und Abgangs, wo wir uns
nur kurz zugeworfen haben, was derjenige, der jetzt auf die Bühne geht nun spielt.

Immer ein Lächeln auf den Lippen

Immer ein Lächeln auf den Lippen

Welche Übungen zeigst Du Anfängern, wenn sie etwas von Dir lernen möchten?

Nach Aufwärmungen, Gruppenatmosphäre und ersten kleinen Bewegungen steht der TOC im Vordergrund,
dann die pantomimische Wand und schließlich das Seil.
Alle Elemente werden dann auch so schnell wie möglich in Miniszenen verpackt.

Was hast Du in der Zukunft vor?

Ich würde mich gerne mehr auf Auftritte in Großbrittanien konzentrieren, zumal ich in letzter
Zeit immer mehr die Sprache als ein Element meiner Arbeit entdecke.
Da ich in jüngsten Jahren noch die Idee hatte Dolmetscher zu werden, kommt mir diese Richtung
wie eine kleine Wiedergeburt einer alten Idee vor.

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Vielen Dank für das Interview. Wer mehr über das Programm von Pantomime Pomorin erfahren möchte oder ihn für eine Veranstaltung buchen möchte, besucht am Besten seine Homepage.