Im ersten Teil aus “Die Entwicklung der Pantomime in der ehemaligen DDR” von Nadja Rothenburger & Selina Senti, 2010, ging es um die Einführung in die “Szene” und Gruppen. Dort finden sich auch alle DarstellerInnen einzeln aufgelistet. Als 9. Biografie folgt Kurt Eisenblätter.


Kurt Eisenblätter

Eckdaten

Geb. am 03.02.1923 in Berlin.

Ausbildung zum Schweißer.

1961 Hochzeit mit Gertrud Eisenblätter in Ost-Berlin

1962 Geburt des Sohnes Wolfram

1966 Geburt der Tochter Susanne.

Ausbildung/Werdegang

1946 – 1949 erste theatrale Gehversuche nach dem Krieg.

1950 – 1959 Mitglied des Deutschen Gehörlosentheaters unter Heinz-August

Feuerbaum, Dortmund.

Ab 1959 Auftritt auf dem 3. Weltkongress der Gehörlosen in Wiesbaden.

Rückkehrnach Ost-Berlin.

Leitung des Pantomime-Ensembles der Gehörlosen( „Berliner Laienspielgruppe“) im Ostteil Berlins.

Auszeichnungen und Preise.

Ca. 1973 Volkmar Otte übernimmt die Leitung des zweiten Pantomimeensemble der Gehörlosen in der DDR, das erste Ensemble löst sich auf. Kurt Eisenblätter spielt daraufhin in zahlreichen Inszenierungen von Otte.

Zahlreiche Gastspielreisen in verschiedenste Länder, z.B. Japan, Italien, Bulgarien, etc.

1981 erhält er den Jean G. Debureau Preis.

Einflüsse/Lehrerinnen

Heinz-August Feuerbaum

Volkmar Otte

Zusammenarbeit

Heinz-August Feuerbaum

Volkmar Otte

Eigenes Werk(Auszug)

„Der Mantel“ von Gogol, Berlin, Russland

„Hamlet“ von Shakespeare, Berlin 1962

Regie bei dem Film „Die Parole“, 1962

„Die Befreiung“, 1975

Inszenierungen als Darsteller(Auszug)

1950 – 1959 Hauptrollen in „Othello“,  „Faust“, „Hamlet“, Dortmund

Ab ca. 1973            „Der Andere“, „Adam und Eva“, „Das Haar in der Suppe“ unter  der

Regie von Volkmar Otte.