Nahe dem englischen Bristol liegt das kleine Dorf Pilton. Vielen wird dieser Ort kein Begriff sein. Doch regelmäßig findet dort eines der größten Musikfestivals der Welt statt. Dieses Jahr zum 41. Mal. 1970 startete das erste Festival und kostet einen britischen Pfund. Heut liegen die Ticketpreise um ein Vielfaches darüber. Die Worthy Farm mit den umliegenden Wiesen dient nach wie vor als Gelände für dieses Riesenevent. Das Glastonbury Festival – kurz „Glasto“ – hat sich zu einer Veranstalung gemausert, die sich gewaschen hat. Regelmäßig sprengt sie alle bekannten Dimensionen.

Mal eben Radiohead?

Die Karten sind innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Auf dem Gelände tummeln sich eine knappe Woche lang ca. 200.000 Musikhungrige. Über die Jahre sind mehrere Festivalteile dazugekommen und geben der Veranstaltung einen gigantischen Rahmen. Da wären z.B. die „Green Fields“ mit Kunsthandwerkern und Workshops. Die abgelegene Bühne „The Park“ hatte als Überraschungsgast Radiohead am Start. Als diese Information die Runde machte, kam es dort zu Menschenmassen, die sich alle um einen guten Stehplatz bemühten.

Darf ich vorstellen: Blaubeere, Chilli und Karotte. Und Metroccolis mittendrin.

Man kann auch auf die alte Weise zelten.

Eine Bar in den "Green Fields".

Das Festivalgelände. Mit Liebe geschmückt.

Wer war sonst noch da?

Die bekanntesten Bands und Künstler dürften mit Sicherheit Coldplay, U2, Chemical Brothers und Beyoncé gewesen sein. Doch auch Newcomer wie die Fleet Foxes oder James Blake gaben auf einer der rund 40 Bühnen ihr Bestes.

Der rote Schlumpf.

Vertraut auf pinke Nippel.

"You guys are looking awesome. Can I get a picture?" - "Of course, gorgeous young man!"

Der Geheimtipp

Unsere Maschinenmenschen waren nach 2010 erneut in der ‚Circus Area‘ unterwegs. Dieses Areal erfreut sich Jahr für Jahr hoher Beliebtheit, da hier bekannte Gaukler, Comedians und Straßenkünstler spielen.

Wer meint, mit lustigen Hüten, die es selbstverständlich auch vor Ort zu kaufen gibt, aufzufallen, hat sich geschnitten. Da es zum Glastonbury traditionell regnet und sich die Wiesen in Schlamm auflösen, haben die meisten Festivalgäste Gummistiefel (engl. „wellies“ ) dabei. Unseren Maschinenmenschen haben wir solche Exemplare in weiß spendiert. Ob Ihr es glaubt oder nicht: Das ist DER Hingucker auf einem schlammigen Festival.

Selbstverständlich bekommt man irritierte Blicke, wenn man anfängt, diese Stiefel auch noch zu säubern (für die Performance). Schnell hatten wir im Organisationsteam den Namen „The White Welly Boys“ weg.

Der Geheimtipp: "White Wellies!"

Die Maschinenmenschen nehmen Kontakt auf.

Mitten im Geschehen.

Hippie Power!

So geht‘s weiter

Wer jetzt Lust auf das Festival bekommen hat, muss sich bis 2013 gedulden. Nächstes Jahr wird pausiert. Zum einen wegen der Olympiade in England, zum anderen, damit sich das Festivalgelände erholen kann. Normalerweise weiden hier Kühe. Deswegen ist das günstigste Getränk auf dem Festival traditionell Milch.

Noch mehr Hippie Power!

Wollt Ihr die Pantomimen von Metroccolis auf Eurer Veranstaltung? Schaut Euch die Mime Show an und schreibt mir eine Mail.