Genau drei Tage am Stück wurde eröffnet und eingeweiht, dass sich die Balken bogen. Sachsens Hauptstadt öffnete die Türen für weitere Shops und Läden mitten im Zentrum.

ECE Center Altemarkt-Galerie Dresden mit neuem Anbau

Die Altmarkt-Galerie liegt, wie der Name schon vermuten lässt, im Herzen von Dresden, genau neben dem Altmarkt. Für alle, die sich in Dresden nur flüchtig auskennen: Dort, wo es um die Weihnachtszeit den Striezelmarkt und lecker Stollen gibt. 18.000 Quadratmeter neue Einkaufsfläche sind dazugekommen. Das macht ca. 100 Läden mehr. Damit hat Dresden die höchste Einkaufsfläche pro Einwohner in Deutschland. Ganze 1,71 Quadratmeter stehen jedem Dresdner zum Einkaufen zur Verfügung. Einige Geschäfte haben sich auf die Besucher aus der Tschechei vorbereitet und ein „Dobrý Den“ an den Eingang gehängt.

Die Türen öffnen sich zum ersten Mal.

Apple Shop Dresden ist der erste in den neuen Bundesländern

Auch dieser Artikel wurde auf einen Mac geschrieben, was ihn nicht resistent gegen Rechtschreibfehler macht. Es sieht aber schick aus, wenn ich den Rechner im Café auspacken würde. Das mach ich auch ab und zu. (Nicht weil ich da arbeite, sondern nur um cool auszusehen. ;-)) Der Ansturm auf den neuen Shop war so groß, dass man die Menschen mit Absperrband im Zaum halten musste. Die versprochenen limitierten T-Shirts waren heiss begehrt und nach wenigen Stunden vergriffen. Ich habe mich nicht angestellt. Erstens habe ich schon ein obercooles Shirt und zweitens war ich zum Arbeiten da.

Beim Sekt trinken überrascht.

Winke, Winke.

Love is in the air.

Gelöste Stimmung in Dresden.

Künstler aus ganz Deutschland

Die Altmarkt-Galerie hat sich nicht lumpen lassen und ordentlich Alarm gemacht. Neben dem Walk Act waren „Jochen der Elefant“ am Start, ein Pärchen zerstreuter Putzfrauen, eine Band und Dundu, eine knapp 5 Meter große Puppe, die von mehreren Leuten gesteuert wird. Ich selber habe eine Menge neuer Dinge ausprobiert und bin mit einem Blumenstrauss an Ideen und Routinen nach Hause gefahren.

Der Dundu nimmt Kontakt auf.

Verschaffen sich einen besseren Überblick: Die Putzperlen.

Jochen dreht seine Runden: „Dumdidum“

Der Luftballon

Meine Lieblingsroutine des Events ist eindeutig „Luftballon werfen“. Ich war mit dem Walk Act Maschinenmensch unterwegs. Wenn Menschen ungewohnte Situationen erleben, gibt es drei Hauptreaktionen.

  • Interaktion. Die Menschen begrüßen den Maschinenmensch und kommunizieren mit ihm.
  • Vorsichtiges Beobachten. Die ersten Sekunden können unheimlich sein, wenn aus dem Nichts ein Roboter den Weg kreuzt. Da muss man sich erst langsam beschnuppern. Nach kurzer Zeit bemerken die Gäste: „Der will nur spielen“. Danach beginnt ein neugieriges Erforschen des fremden Wesens.
  • Ignorieren. Wer mit der neuen Situation überfordert ist, versucht sie einfach zu ignorieren. „Nein, da ist kein Roboter und ich benehme mich ganz normal, als wenn nichts wäre.“ Das ist selbstverständlich eine Herausforderung für den ehrgeizigen Performer.

Für die beiden letzten Gruppen war ich diesmal gut vorbeireitet. Ich habe mir einen Luftballon geschnappt, den ich in die Richtung der Person warf. Zum Glück hat der Mensch einen Fangreflex, wenn auch einige Fußballer unter den Gästen ihre Kopfballqaulitäten zum Besten gaben. Wer den Luftballon gefangen hat, ist schon mitten im Geschehen und wirft ihn wieder zurück, wie in alten Kindertagen. Mit einem Lächeln zwinkert er mir zu, geht ein paar Meter und schaut noch mal zurück. Kleine lustige Situationen wie diese machen allen Spaß. Den Beteiligten und denen, die drum herum stehen und zuschauen. Wann habt Ihr zum letzten Mal eine 80-jährige Dame mit einem Roboter ‚Luftballon werfen‘ gesehen?

Diese Dame ist eindeutig aus der Kategorie „Interaktion“

Einen neuen Freund gewonnen.

„Trau Dich!“

Immer den Überblick behalten.

Dresdner Veranstaltungsteam TW.O

Vor Ort hatte das Team von TW.O die Fäden in der Hand. Besonderen Dank an Gerd Hustig und Manuela Pelz für die Projektleitung und organisatorische Betreuung, Sebastian Schmidt, der den Maschinenmenschen überhaupt entdeckt hat, Verena Claus, die sich rührend um die kleinen Wehwehchen von uns Künstlern gekümmert hat und natürlich Olaf Becker für die Übersicht der Gesamtsituation. War schön mit Euch!

Haben mir genau auf die Finger geschaut: Das TW.O Kollektiv.

Ganz kurz noch…

Die Maschinenmenschen kommen auch bei Euch vorbei und zeigen zuerst als Walk Act, was sie können. Später nehmen sie ihre Masken ab und spielen kurzweilige Pantomime Stücke. Das kommt gut auf Präsentationen und Abendveranstaltung. Die Gäste wollen etwas Neues sehen. Sollen sie bekommen. Bucht die Pantomime Show hier.

 

Fotos: Gerd Hustig & Sebastian Schmidt